Dieser Blog bietet mir die Möglichkeit eine übersichtliche Sammlung anzulegen, statt einen neuen Ordner, ein Album und/ oder eine Kiste mir zuzulegen. (Wie und wo soll ich was sammeln?) Als netter Nebeneffekt erweist sich dabei, dass ich diese Sammlung teilen kann.

Einige alte Prüdel-Produkte habe ich bereits aus dem wohlgeordneten Datenchaos hervorgezaubert. Einiges fehlt noch ..., doch ich verbringe meine Zeit lieber mit handarbeiten, statt diesen Blog zu perfektionieren.

So prüdel ich immerzu: Momentan ist es das Nähen, weniger das Stricken, und bei gutem Wetter prüdel ich im Garten.

Beim Prüdeln kommt es auf den Spaß an der Sache, die Perfektion und die Produktivität an. :)

22.12.2015

Große Hapo

Noch schnell zwei Hapos zu Weihnachten genäht. Den Stoff fand ich nur zu gut. Genäht habe ich diese Hapo allerdings nach dem Prinzip Zaubertäschchen.

20.12.2015

Ofenhandschuh 2

Noch schnell ein Weihnachtsgeschenk für einen Herrn, der regelmäßig Brot backt.
Diesen Ofenhandschuh habe ich größer zugeschnitten als meinen eigenen, Ofenhandschuh 1.
die Innenseite ist dunkelgrün
Für zwei Handschuhe braucht man ganz schön viel Material:
4 x Innenstoff, leichter Baumwollstoff
2 x Oberseite, hier Olivenmotiv
2 x Innenseite, hier dunkelgrün
8 x billige Wolldecke, damit sie doppelt gelegt werden kann.
Zunächst wird alles wie ein Sandwich aufeinander gelegt und gesteppt. Dann habe ich die Aufhänger auf dem grünen Stoff festgenäht und anschließend die Außennaht mit Daumen genäht.
Das Binding habe ich mit 7 cm breiten Streifen wie bei den Patchworkdecken genäht.

Schürze

Diese Schürze habe ich gleich zweimal genäht und verschenke sie zu Weihnachten.
Als Vorlage diente die Schürze, die mir meine Mutter vor Jahren genäht hat. Zusätzlich habe ich nur noch die Brusttasche kreiert.
Meine Mutter hat alles mit Saumband eingefasst, ich nur den Achsel- und Brustbereich.
passend dazu habe ich auch den Ofenhandschuh 2 genäht.
die Saumbänder habe ich selbst zugeschnitten, 4 cm Breite,
die Schlaufenbänder habe ich schön als X-Box angenäht.

10.12.2015

HaPo - Tasche vereinfacht

kleinere Hapos für 2 Mädchen, dadurch etwas schwierig zu nähen. Prüdeln ...
kleine HaPo
Nun habe ich für zwei Mädchen eine HaPo genäht und dabei die Arbeitsschritte etwas vereinfacht.
Die HaPo -Tasche habe ich im Frühjahr das erste Mal für mich genäht. Siehe hier.
Diese Tasche, in der nur Handy und Portemonnaie Platz finden, ist mein ständiger Begleiter.
Zuschnitt: Zweimal für Innen- und Außenstoff: 22 x 14 cm, 7 x 10 cm,
den Innenstoff jeweils mit Vlieseline verstärken
Die Rüsche für die Klappe habe ich zunächst mit Fadenspannung 2 zusammengenäht, zurecht gezogen und auf die Innenseite der Klappe genäht. Das vereinfacht den abschließenden Arbeitsschritt für die Klappe.
Für den Beutel habe ich Seiten- und Bodennaht jeweils zusammengenäht. Daraufhin habe ich die Ecken herausgeklappt, Naht auf Naht, und habe bei 1,5 cm zur Spitze abgenäht.

Wickelmäppchen für Stifte

Letzter Zeit male ich auch ganz gerne, das ist auch ganz schön, da ich dann die ganze Zeit sitze.
Für die neuen Buntstifte habe ich heute morgen schnell diese Stifterolle genäht.
mit Bleistift und Radiergummikappe ein tolles Geschenk für Schulkinder

02.12.2015

Missouri Star, Näheres zum Quilten und Säumen

Nach den Big Stars musste ich auch einmal den Missouri Star nähen, wo ich schon soviel von der Missouri Star Quilt Company angesehen und genäht habe. 
Missouri Star mit der Farbkombi dunkel-hell-dunkel
Jenny zeigt auf youtube wie es geht.
Den weißen Hintergrund habe ich noch mit 6cm breiten Streifen in alle Richtungen vergrößert, damit der Stern auch seinen Platz findet. Vorher und nachher schneide ich den Stern mit dem Cutter auf der Cuttermatte schön quadratisch zu.

Zum Quilten habe ich wieder eine billige Wolldecke genommen. Die muss auf allen Seiten einen guten cm rausschauen, d.h. die Wolldecke muss mindestens 2,5cm größer zugeschnitten werden als der Stern schon ist. Dann habe ich den Stern mit meinen Quilt-Sicherheitsnadeln ordentlich auf der Wolldecke befestigt, ca. alle 15cm eine Nadel. Mit diesen Nadeln lässt es sich wirklich besser quilten als mit großen Stecknadeln. Die teure Anschaffung hat sich gelohnt.
Dann wechsle ich den Standard-Nähfuß gegen den Quiltfuß aus, schalte den Transporteur runter, bzw. aus, und drehe die Fadenspannung von A (automatik) auf 8.
Die Decke wollte ich zeitig zum 2. Advent verschenken. Daher habe ich wieder meine freemotion-Linien genäht, das kann ich am besten. Ich fange immer in der Mitte an und arbeite mich dann rundum vor, quasi nach dem "Schneckenprinzip".
Nach dem Quilten schneide ich das Ganze wieder mit dem Cutter schön quadratisch zu.

Das Säumen mit dem Blindsaum: Danach folgte die Umrandung. Jenny beschreibt das Binding auf youtube. Im Prinzip bin ich genauso vorgegangen, allerdings habe ich 8cm breite Streifen verwendet, so dass der Rand anschließend 2cm breit ist. Zum Schluss habe ich eigentlich keine Lust, den Rand per Hand festzunähen. Daher bin ich dazu übergegangen, den Rand auf der Rückseite mit dem Blindsaum anzunähen. Das erfordert etwas Übung, ist aber immer noch schneller als ihn per Hand anzunähen.
Dazu verwende ich den Blindsaumfuß und  stelle die Stichlänge auf 0,4. 
Auf der Rückseite knicke ich dann die Wolldecke auf die soeben genähte Naht und lasse beim Nähen den Rand/ Saum 1-2mm rechts rausschauen. 
Ratter ratter und fertig!!!! Ggf. müssen die Ecken noch per Hand versäubert werden.